erlebnispädagogische Gruppentage

erlebnispädagogische Gruppentage - querfeldein aufbrechen mit Simon Brombach und Stefanie Andrä – individuelle Soziale Arbeit

Dieses Angebot richtet sich sowohl an Schulklassen als auch an Firmen oder interessierte private Gruppen. Das Angebot wird auf die Gruppe und deren Wünsche angepasst und kann von drei Stunden, über ganze oder mehrere Tage bis zu einer Woche dauern. Erlebnispädagogische Projekttage sind dafür geeignet, Gruppenprozesse und Dynamiken einzuleiten und/oder sichtbar machen und diese zu reflektieren. Mit gezielten Übungen können Wissen und Erkenntnisse aus der Gruppe heraus selbst generiert werden.

Es geht vor allem um die Stärkung von kooperativem und kommunikativem Verhalten sowie des Vertrauens zur Gruppe. Dabei verfolgen wir den Anspruch, Gruppenprozesse-, und dynamiken einzuschätzen und ggf. intervenieren sowie eventuell entstehende Probleme auffangen zu können. Bei der Umsetzung der Übungen bedienen wir uns der von uns zusammengetragenen Erlebnispädagogik-Kiste Handbuch.

Die Übungen und Spiele wählen wir gezielt nach den Wünschen und Bedarfen der Gruppe aus. Während Spiele vorrangig zur Auflockerung oder zum Kennenlernen sind und v. a. Spaß bringen, zielen Übungen auf die Stärkung von bestimmten Schwerpunkten ab und stellen die Interaktionsmuster der Gruppe ins Zentrum.

Interaktionsübungen können moralisch aufbauend sein (z. B. bei einer leichteren Übung), aber auch dazu verwendet werden, um z. B. Schwierigkeiten in der Kommunikation für die Adressat:innen aufzudecken. Wir nutzen Interaktionsübungen mit einem bestimmten Schwerpunkt und andere, die zwei oder alle drei Schwerpunkte abdecken. Darüber hinaus eignen sich sog. Stellschrauben zur Regulierung des Anforderungsgrads einer Übung: Erblinden (mit Augenbinden) und Verstummen (niemand darf bei der Durchführung reden). Stellschrauben können, müssen aber nicht verwendet werden. Weiterhin können beide gleichzeitig oder einzeln eingesetzt werden und sie können Einzelne oder die gesamte Gruppe betreffen. Bei der Wahl der Interaktionsübung und der Stellschrauben orientieren wir uns an zwei Fragen: Welches Ziel wollen wir erreichen? (z. B. Kooperation, Kommunikation und/oder Vertrauen stärken; Spaß und Unterhaltung; Probleme innerhalb der Gruppe vor Augen führen etc.)
Ist die Übung für die Gruppe passend? (körperliche und geistige Fitness, Alter, Größe, Wetter, Sicherheit etc.). Die Umsetzung einer Interaktionsübung gliedert sich in drei Phasen: die Einführungs-, Durchführungs- und Auswertungsphase. Praktisch bedeutet das: Auf ein Spiel oder eine leichtere Übung folgt die zentrale Interaktionsübung mit anschließender Reflexion. Dieses Prinzip lässt sich beliebig oft in unterschiedlichen Settings durchführen und wiederholen.